Bill Mockridge - Biografie

28. Juli 1947
In Toronto geboren. Sternzeichen Löwe. Ab heute gehe ich mit großen Schritten dem Alter entgegen ...

1953
Nach einer Pinocchio-Aufführung ist mir klar: meine Nase ist zwar nicht so lang, aber flunkern kann ich genau so. Also entscheide ich schon mit sechs Jahren Schauspieler zu werden.

1963 bis 1966
Drei Jahre Theaterschule in Montreal machen mich nicht jünger - dafür kann ich aber jetzt Shakespeare spielen.

1968
Ich reise nach Deutschland um drei Monate lang Theater zu studieren. Ich bin so begeistert vom deutschen Theater, dass ich beschließe, die Sprache zu lernen. Ich bleibe daher auch etwas länger im Land - mittlerweile so um die 40 Jahre.

ab 1970
"Scheiße, meine Rüstung rostet" - mein erster Satz auf der Bühne in Ulm. Heidelberg, Basel, Bonn und zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen folgen - und bringen mich in die reifen Jahre.

1983
Gründung des Springmaus Improvisationstheaters - seitdem intensives Haareraufen und Faltenbilden bei den Proben.

1984 bis 1997
Die Kinderproduktion im Zwei-Jahres-Rhythmus schafft mich.

1991
Im Juni steige ich in die "Lindenstraße" ein und spiele seitdem den Erich Schiller an der Seite von Marie-Luise Marjan.

1992
Kinder sind teuer, sie fressen einem die Haare vom Kopf (wie man bei mir sehen kann). Also kommen Solo-Progamme dazu: Mark Twain, Odysseus, Hemingway, 2 Bier Please, Leise Rieselt der Kalk, Ihr Zipperlein Kommet und Rostig Rostig Tralalalala.

Verheiratet mit Margie Kinsky und Vater von sechs (!) Söhnen - kein Wunder, dass ich mich so alt fühle ;-)

2007
Da meine Kinder mit mir nicht mehr spazieren gehen, habe ich jetzt zwei Möpse, die mich mehrmals am Tag Gassi führen.

Sie hören auf Kenzo und Möppi - ich höre nach wie vor auf Bill.

 

Ausbildung

1963 & 1966 National Theater School of Canada (mit Abschluss)

Theater

1967 Manitoba Theatre Centre
1968-1969 Stratford Shakespeare Festival
1970 Theatertournee durch Deutschland
1971-1973 Ulmer Theater
1973-1978 Stadtheater Heidelberg
1978-1980 Basler Theater
1980-1987 Schauspiel Bonn
1988 Soloprogramm "Odysseus. Und jetzt ?" in Bonn
1989 Soloprogramm "Mark Twain. Fast am Ende der Reise"
1993 Soloprogramm "Ernest Hemingway: Lust auf Leben und Tod"
1998 Soloprogramm "Zwei Bier, please"
2001 Soloprogramm "Leise rieselt der Kalk"
2004 Soloprogramm "Ihr Zipperlein kommet"
2007 Soloprogramm " Rostig, Rostig, trallalallala"

seit 1983 Künstlerischer Leiter des Improvisationstheaters "Springmaus" Gastschauspieler am Schauspiel Bonn und Oper Bonn

Film und Fernsehen (Auswahl)

"The life of Peter Piper" (13teilige TV-Serie) CBC 1969
"The broken silence" (Spielfilm) NFB 1969 >>> Bester Nachwuchsschauspieler
"X 24 CC Calling Vietnam" MTV, Regie: Jean Crascon
"Macbeth", CBC, Regie: Herb Whiteker
"Julius Caesar", CBC, Regie: Herb Whitaker
"St. Pauli Landungsbrücke", NDR, Regie: Wilfried Dotzel
"Die Deutsche", SFB, Regie: Rainer Wolfahrt
"Falsch", WDR, Regie: Martin Kliemann
"Miss Sarah Simpson", WDR, Regie: Martin Kliemann
"Canada 1999" CBC, Regie: Richard Nielson
"The Judge", CBC, Regie: George Bloomfield
"Der Fahnder", Bavaria-WDR, Regie: Volker Arend
"Der Fuchs", Bavaria-WDR, Regie: Volker Arend
"Cop & Co.", Bavaria-WDR, Regie: Volker Arend
"Als die Republik noch in den Windeln lag", WDR, Regie: Bill Mockridge und Martin Kliemann
"Jolly Joker", WDR
"Nowaks Büro"
"Die Dirk Bach Show" (14 Folgen), RTL (Regie und Chefautor)

Seit Folge 301

(Sendetermin: 8.9.1991) in der "Lindenstraße" als "Erich Schiller"
zu Gast bei: Harald Schmidt Show - NDR Talkshow - Kölner Treff - Zimmer frei (WDR) - Johannes B. Kerner - Sandra Maischberger Show - Boulevard Bio - Pleiten, Pech und Pannen - Alfredissimo - Dingsda - "Je später der Abend" mit Geert Müller Gerbes